Insolvenzrecht Heilbronn

Insolvenzrecht Heilbronn

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Der Begriif der Insolvenz bezeichnet die Zahlungsunfähigkeit einer natürlichen oder juristischen Person. Der Schuldner kann dabei seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Schuldner nicht mehr leisten. In Deutschland ist sind die Vorschriften zum Insolvenzrecht in der Insolvenzordnung (InsO) geregelt. Dort ist unter anderem geregelt unter welchen Voraussetzungen die Durchführung eines Insolvenzverfahrens möglich ist.

Ziele des Insolvenzrechts und des Insolvenzverfahrens

Die Ziele des Insolvenzverfahrens sind in § 1 InsO geregelt. Dabei sind zwei Punkte von wesentlicher Bedeutung:

1. die Gläubigerbefriedigung

2. die Restschuldbefreiung

Durch das Insolvenzverfahren sollen  die Gläubiger eines Schuldners gemeinschaftlich befriedigt werden. In diesem spezielles Verfahren der Zwangsvollstreckung wird das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös daraus verteilt. Dabei sollen die Gläubiger gleichmäßig befriedigt werden. Außerdem soll dem redlichen Schuldner die Möglichkeit der Restschuldbefreiung gegeben werden. durch diese Möglichkeit der Restschuldbefreiung hat der Schuldner die Gelegenheit, sich  von seinen "Altschulden" zu befreien und nach der Wohlverhaltensphase ein neues Leben ohne Schulden zu beginnen.

Ablauf eines Insolvenzverfahrens

Das Insolvenzverfahren beginnt mit einem Insolvenzantrag. Der Insolvenzantrag kann vom Schuldner selbst gestellt werden (Eigenantrag) oder auch von einem Gläubiger (Fremdantrag).

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens setzt weiterhin voraus, dass ein Eröffnungsgrund gegeben ist.

Zu den Insolvenzgründen zählen:

  1. Zahlungsunfähigkeit

Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn der Schuldner/in nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen.

  1. Drohende Zahlungsunfähigkeit

Der Insolvenzgrund der drohenden Zahlungsunfähigkeit ist nur dann möglich, wenn der Schuldner selbst die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt hat.

  1. Überschuldung

Bei  einer juristischen Person (wie zum Beispiel GmbH) ist auch die Überschuldung ein Insolvenzgrund. Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt. Die Bewertung des Vermögens erfolgt danach ob die Fortführung des Unternehmens überwiegend wahrscheinlich ist.

Zu unterscheiden sind dabei Regelinsolvenzverfahren und Verbraucherinsolvenzverfahren. Formal kann man die Verfahren dadurch unterscheiden, dass Regelinsolvenzverfahren das Aktenzeichen IN tragen und Verbraucherinsolvenzverfahren das Aktenzeichen IK.

Der inhaltliche Unterschied besteht darin, dass Regelinsolvenzverfahren bei juristischen Personen wie z.B. einer GmbH zur Anwendung kommen, das Verbraucherinsolvenzverfahren ist dagegen für Privatpersonen geschaffen worden, also Personen, die keine selbständige wirtschaftliche

Für Selbstständige und ehemals Selbstständige mit unübersichtlichen Vermögensverhältnissen ist das so genannte Regelinsolvenzverfahren das einschlägige Verfahren zur Bereinigung ihrer Schulden, für Verbraucher und ehemals Selbstständige mit unübersichtlichen Vermögensverhältnissen das so genannte Verbraucherinsolvenzverfahren.

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